Schmetterlingsflügel
Tagträume

Tagträume suchen von uns doch jeden mal heim, und mich letztens sogar mehrmals!

 

Nach einer viel zu kurzen Nacht von geschätzen 3 Stunden, die restlichen 3 habe ich mit dem Versuch verbracht einzuschlafen, wachte ich nämlich totmüde durch das penetrante Klingeln meines Weckers auf. Um 5:50 Uhr, Hilfe!

 

Galant wie eine trächtige Elefantenkuh quälte ich mich also aus meinem Bett, abslovierte euphorisch das morgendliche Badezimmerprogramm und schlurfte anschließend ins Wohnzimmer, um mich bei einem heißen Tässchen extrastarken Kaffes durch sämtliche Morgennachrichten des Fernsehprogramms zu wühlen.

 

Jupp, das war spannend. So spannend sogar, dass ich nach circa 30 Minuten einschlief und mich deswegen mit einer gehörigen Portion meines Kaffes einsaute. Wunderprächtig, dacht ich mir und durfte mich folglich noch einmal neu anziehen. Von den dabei auffallenden Brandwunden nahm ich vorläufig keine Notiz.

 

 

Um 7:15 Uhr machte ich mich ungewollt und einer 100 jährigen Moorleiche ähnelnd auf den Weg in die Schule, gefahren von meiner Mutter, so wie jeden Tag. Hach, was ein Service! Naja, jedenfalls bin ich dabei ebenfalls eingeschlafen und wachte nur geschätzte 5 Meter vor dem Ort der Lernerei wieder auf.

 

Dementsprechend verpeilt und noch müder als vor einer Stunde stapfte ich dennoch ins Klassenzimmer, haute meinen Kopf auf die Tischplatte und dämmerte abermals weg. Nur ein äußerst unangenehmer Schlag in die Rippen, ausgehend von meiner Sitznachbarin, holte mich da glücklicherweise in die Welt der Wachen zurück und so überstand ich mit Biegen und Brechen die ersten vier Stunden.

 

Die fünfte Stunde war dabei eine Freistunde, ganz toll, könnt ihr mir glauben! Besonders, wenn man kein Klassenzimmer hat und somit geschlagene 45 Minuten auf dem Gang rumstehen muss. Aber auch das hielt mich nicht davon ab, wieder ins Land der Tagträume zu entweichen, und so suchte ich mir eine schöne heiße Heitzung, gegen die ich mich lehnte und wegpennte.

 

Die äußerst verwirrten Blicke einiger Schüler nahm ich dabei nicht wahr, wozu auch? Immerhin konnte ich schlafen und die nicht, hehe!

 

 

Nach Schulschluss und kein Stück wacher als vorher machte ich mich dann auf den Weg in die Stadt zu meinem Friseur, wo bereits Mutter und Schwester warteten. Während ich also durch alle Mittel der Kunst verwöhnt wurde, wurden meine Augenlider schwerer und fielen schließlich ganz zu. Ergo war ich schon wieder eingeschnarcht!

 

Das bekam schließlich auch meine Friseurin mit und weckte mich vorsichtig und natürlich tierisch amüsiert. Super, ging es eigentlich noch peinlicher?

 

 

Mh, vielleicht. Denn rund zwei Stunden später, ich war inzwischen zu Hause angelangt, haute ich mich einfach auf den Wohnzimmerteppich und schlief dort schon wieder ein, bis mich meine Schwester weckte.

 

Sie schaute etwas peinlich berührt und nickte hinter sich, wo unsere Bekannten standen und mich verschlafenes Ding musterten wie eine Kuh mit sechs Beinen und dem Euter zwischen den Hörnern. Ihren Besuch hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes verpennt, und so hielt ich es für besser mich zurückzuziehen.

 

In mein Zimmer und ins Bett wo ich, na ratet mal. Richtig, zum Xten Male dieses Tages einpennte und es dort zum Glück auch durfte.

 

 

Also, ich glaube so oft bin ich an einem Tag noch nie weggedöst aber an jenem besgaten Tage hatten sich die Tagträume wohl einfach einen, oder mehrere?, Späße mit mir erlaubt.

 

 

Und wie lautet die Moral der Geschicht´? Keine Ahnung, jedenfalls werde ich in Zukunft früher ins Bett gehen! :D

4.12.07 01:15
 


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